TENERIFFA: ist die größte der Kanarischen Inseln und gehört zu Spanien.
Die Insel ist etwa 80 Kilometer lang, bis zu 50 Kilometer breit und hat eine
Fläche von 2.034,38 Quadratkilometern.
Teneriffa ist eine Vulkaninsel. Sie liegt vor der Küste
Marokkos und der Westsahara und der und ist rund 1.300 Kilometer vom spanischen
Festland entfernt. Das Klima ist ausgeglichen
Teneriffa ist heute eine typische Urlaubsinsel, folglich
sind auch Wirtschaft und Infrastruktur überwiegend auf den Tourismus
eingestellt.
Es gibt zwei Flughäfen – den älteren Flughafen Teneriffa
Nord (Los Rodeos) bei La Laguna sowie den 1978 eröffneten Airport Reina Sofía (Teneriffa
Süd); dieser ist von den wichtigsten Badeorten aus schnell erreichbar.
Teneriffa, eine
Sonneninsel die für Urlauber zum Ausspannen, zur Erholung und zum Krafttanken
einlädt. Eine Insel, die jedoch nicht nur eine Sonnenseite besitzt.
Zahlreiche Tiere
(Hunde) werden unter erbärmlichen Bedingungen von ihren Besitzern dort
gehalten. Ohne Wasser und Futter,
ungeschützt dem dortigen Wetter ausgesetzt, warten die Vierbeiner geduldig
darauf, dass man ihnen hilft……dass man sie rettet!
TIERHILFE: Die private Tierhilfe Alta
Vista ist ursprünglich eine Welpenauffangstation und Gnadenhof zugleich.
Geführt wird die
Tierhilfe von mir, Ulla Schumacher.
Seit Juni 1995 war
ich auf Teneriffa und Ende 1995 habe ich angefangen im städtischen Tierheim für
ca. 1,5 Jahre auszuhelfen. Es waren 4
Katzen die ich fand, 3 herrenlose Hunde kamen später noch hinzu.
Seit 1997 lebte ich
auf der Finca im Süden der Insel auf einer Höhe von ca. 800 m mit einem
Grundstück von ca. 2000 Quadratmetern. Ich habe angefangen Gehege aus Holz zu
bauen und Drahtgehege für die Welpen im Obstgarten.
Viele Nächte bin ich
aufgestanden um den Welpen bei Regen ein paar trockene Decken zu geben und das
Regenwasser von den Folienabdeckungen zu tun.
Dank Zuschüsse aus
Deutschland konnten 5 Welpenhäuser aus Holz- sowie Gartenlauben mit
Auslaufmöglichkeiten gebaut werden. Der Aufbau erfolgte damals provisorisch.
Die notwendigen Törchen wurden 2008 geliefert, was eine große Hilfe war, da man
vorher über alle Gehege drüber klettern musste.
Die Häuser der
Welpen mussten 1mal im Jahr renoviert werden, da die lieben Kleinen das Holz für
ihre Zähnchen nutzten.
TIERE: Im Normalfall
befanden sich zwischen 40 und 50 Welpen in den Häusern. Sie wurden gebracht,
gefunden oder kamen aus dem englischen Tierheim K9. Mit diesem Tierheim arbeitete ich schon seit 12 Jahren zusammen. Die Welpen waren oftmals zwischen 3 bis 5 Monate hier bei mir auf der
Finca, eher sie zur Vermittlung in ein schönes Zuhause nach Deutschland fliegen
konnten, weil es an Flügen und auch an Flugpaten nach Deutschland mangelte.
Einige der Tiere
sind hier auf der Finca geblieben. Die, die sehr krank oder auch zu schwach
sind. Die, die schwere Misshandlungen über sich ergehen lassen mussten oder an
Knochenproblemen wegen Unterernährung leiden. Auch einige Tiere, die wild
geboren wurden und ihre Angst immer beibehalten, sind ebenfalls auf der Finca
geblieben.
KRANKHEITEN: Der Pavovirus war
leider immer vertreten, durch die ständig sehr hohe Anzahl an Welpen. Was zu
Folge hat, dass die Kleinen oft 3 – 6 Tage lang in ärztliche Behandlung mussten.
Die Kosten hierzu waren beachtlich !
Bei mir „leben“ all die alten und kranken Hunde die keiner mehr will. Die ältesten sind 12 – 13 Jahre und leiden an Epilepsie oder an HD
oder an Leber- oder Herzerkrankungen. Sie brauchen alle tägl. Medikamente.
Zusätzlich zu den
Hunden, leben noch 5 FIP- und Leukose kranke Katzen mit auf der Finca.
Sie dürfen hier bei mir ihren Lebensabend verbringen.
Im April 2010 kehrte ich mit all meinen Tieren nach Deutschland zurück. Mehr Informationen hierzu folgen demnächst.